GALERIE BARTHEL + TETZNER
Nonkonforme Kunst aus der DDR

Herrmann Glöckner

Abb.: Katalog "Glöckner+Lozza", hrsg. von der Galerie Gunar Barthel Berlin, Galerie Oben Chemnitz, Batuz Foundation Sachsen, 1996, 72 Seiten mit 26 Abb.

Herrmann Glöckner, o.T. (Zwei sich durchdringende Dreiecke im Kreis), 1966, Tempera auf Papier, 25 x 36 cm, Abb.-Katalog „Glöckner + Lozza“

Hermann Glöckner

Hermann Glöckner, Gliederung in Braun, 1963, Tempera/Monotypie, 25,5 x 37,5 cm

Zu den Katalogen

Biografie

1889
Geboren in Cotta bei Dresden.

1904-1911
Ausbildung und Tätigkeit als Musterzeichner für Textilien.

1910-1914
Erste Werke

1914-1918
Infanterist in Frankreich und Rußland.

1919
Erste gegenstandsfreie Kompositionen.

1923-1924
Studium an der Akademie der Künste in Dresden.

1926
Geometrischen Reduktion von Natureindrücken.

1927
Aufnahme in den Deutschen Künstlerbund; erste Einzelausstellung in Berlin.

1930
entstehen die ersten „Tafeln“ (meist beidseitig bearbeitet).

1937-1944
Verstärkte Zuwendung zu Arbeiten am Bau (Sgraffito-Putzschnitt).

1945
Zerstörung von Wohnung und Atelier in Dresden.

seit 1950
Informelle Zeichnungen, Faltungen, Monotypien und Beschäftigung mit Plastik.

1969
Kupferstich-Kabinett Dresden erste große Retrospektive (Verbot des Kataloges).

1982
Ankauf von frühen Tafeln durch die Nationalgalerie Berlin (West).

1987
Gestorben in Berlin (West).

Seit 1927 zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, Kataloge und Editionen.

Von 1994-2005 vertreten auf internationalen Kunstmessen u.a. ART BASEL, ARCO MADRID, ART COLOGNE durch die Galerie Barthel + Tetzner Köln, Chemnitz, Berlin.

Werke in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen.