GALERIE BARTHEL + TETZNER
Nonkonforme Kunst aus der DDR
Carlfriedrich Claus MOSCH-Karte

Carlfriedrich Claus

Carlfriedrich Claus, Konjunktionen, Einheit und Kampf der Gegensätze in Landschaft, bezogen auf das kommunistische Zukunftsproblem: Naturalisierung des Menschen, Humanisierung der Natur, 1968, WVZ 459, Feder, Pinsel, Tusche auf zweiseitig bez. Transparentpapier, 20,5 x 29,1 cm,
Realisation Gunar Barthel für die galerie oben
ausgestellt u.a.: Galerie für Zeitgenössische Kunst, Deutschlandbilder 309
Carlfriedrich Claus, Allegorie: Zweifel, 1962, Feder, Tusche auf zweiseitig bez. Transparentpapier, 29,1 x 21 cm, Galerie Gunar Barthel, Berlin, WVZ 290, Deutschlandbilder 294
Carlfriedrich Claus, Wasser, Feder, Tusche blau auf zweiseitig bez. Transparentpapier, 29,6 x 21 cm, Galerie Gunar Barthel, Berlin, WVZ 413, Deutschlandbilder 296
Carlfriedrich Claus, Annaberg-Buchholz, Autodidakt

Carlfredrich Claus – Subverbaler Sog, 1993, Hochdruck/Ätzung, Auflage 2/15, 17,6 x 12,8 cm

Carlfriedrich Claus, Annaberg-Buchholz, Autodidakt

Carlfredrich Claus – Nahtstellen Zwischenräume, 1978, Kaltnadel / Ätzung, 15,0 x 12,8 cm

Zu den Katalogen

Biografie

1930

Geboren in Annaberg.

1944

Erste Gedichte und Aquarelle.

1951

Experimentelle Poesie.

1959

Letternfelder und Lautprozesse.

Seit 1960

Kontakte zu Raoul Hausmann, Franz Mon.

1961

Erste beidseitig bearbeitete Sprachblätter.

Seitdem in zahlreichen Ausstellungen zur Avantgarde der visuellen Poesie vertreten).

1977

auf der iba 1977 „figura“ Leipzig/Moritzbastei lernt der Germanistikstudent Gunar Barthel Carlfriedrich Claus und Rudolf Mayer kennen.

„AURORA“- Zyklus.

1978

Mitglied der Künstlergruppe „CLARA MOSCH„.

1993

Konzeption/Realisation „AURORA-Experimentalraum“ in der Galerie Barthel + Tetzner, Köln – mit Projektdokumentation (gilt heute als das Hauptwerk im Schaffen von Claus).

Durch Vergrößerung „… durch die Veränderung der Quantität erfolgt ein qualitativer Sprung, es entsteht, im Verhältnis zur Vorlage, etwas anderes, etwas Neues, eben ein neues Werk oder, in diesem Falle sogar ein neuer Sprach-Gesamt-Raum…“

1997

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für sein Lebenswerk.

1998

In Chemnitz gestorben.

Erhält den erstmals vergebenen Altenbourg-Preis.

1999

Der „AURORA-Experimentalraum wird ständige Installation im Reichstag in Berlin.

Der künstlerische Nachlaß gelangt in das Museum Chemnitz.

Seit 1961 zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, Kataloge und Editionen.

Von 1990-2005 vertreten auf internationalen Kunstmessen, u.a. ART BASEL, ARCO MADRID, ART COLOGNE durch die Galerie Barthel + Tetzner Köln, Chemnitz, Berlin.

Werke in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen.