GALERIE BARTHEL + TETZNER
Nonkonforme Kunst aus der DDR
Ranft Schade Morgner Baumbesteigung Aktion

CLARA MOSCH

CLARA MOSCH, Künstlergruppe, Mitglieder, Kunst DDR
CLARA MOSCH, Mitglieder, Postkarte. Fotomontage von Ralf-Rainer Wasse
CLARA MOSCH, Werke und Dokumente, 1977 - 1982, Kunst in der DDR
CLARA MOSCH, Werke und Dokumente, 1977 – 1982, Titelseite Katalog

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Über die Künstlergruppe

CLARA MOSCH ist die wichtigste oppositionelle Künstlergruppierung in der DDR.

Durch ihre Ausstellungen (nicht nur eigener, sondern auch der Werke anderer Künstler), mit den Künstlerfesten und -fußballspielen, durch ihre Auktionen, Editionen, Künstlerpostkarten, mit den dadaistisch grundierten Happenings und Performances erreicht sie eine enorme überregionale Auf- und Wirksamkeit, sogar über die DDR-Mauern hinaus. Es gelingt ihr, Publikum und Interesse aus dem ost- und westeuropäischen Ausland anzuziehen.

CLARA MOSCH ist eine Künstlergruppe und Produzentengalerie, die in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) vom 30. Mai 1977 bis 27. November 1982 existiert.

Der Name ist ein Akronym, er setzt sich aus den Anfangsbuchstaben folgender KünstlerInnen zusammen: Carlfriedrich CLAus, Thomas RAnft, Dagmar RAnft-Schinke, Michael MOrgner, Gregor-Torsten Kozik (geb. SCHade).

1977-1982

CLARA MOSCH

Der Name ist Programm. 5 Individualisten finden sich für 5 Jahre zu einer Künstlergruppe mit eigener Produzentengalerie zusammen. Stilistisch gibt es keine Gemeinsamkeiten. Viel wichtiger ist, ein Gegengewicht zum staatlich reglementierten Kunstbetrieb zu bilden.

Zudem zeigt man in der Galerie CLARA MOSCH nicht nur eigene Werke, sondern immer wieder Ausstellungen befreundeter Künstler: z.B. Gerhard Altenbourg, Klaus Hähner-Springmühl, Max Uhlig.

Thomas Ranft ist der wesentliche Promoter.

Es entstehen:

(die heute gesuchten) originalgrafischen Plakate (26),

Kataloge meist mit originalgrafischen Beigaben (5)

Editionen (8 Einzelgrafiken und 6 Mappenwerke),

und die legendären Postkarten von RALF-RAINER WASSE.